Der Teufelskreis in der EFT
Videolektion aus dem neuen Kurs „Emotionsfokussierte Paartherapie"
Die Emotionsfokussierte Paartherapie (EFT) versteht Beziehungsprobleme als Ausdruck von Bindungsunsicherheit und den daraus entstehenden Interaktionsmustern.
Das zentrale Muster ist der sogenannte Teufelskreis. Er zeigt sich besonders bei einer Konstellation, die Paartherapeut:innen besonders häufig begegnet: Eine unsicher-vermeidend gebundene Person trifft auf eine unsicher-ambivalent gebundene Person.
Dabei kann eine Dynamik entstehen, in der sich die Schutzstrategien beider Partner:innen gegenseitig verstärken. Welche Ängste und Bindungsbedürfnisse hinter diesem Muster stehen – und warum die EFT genau hier ansetzt – erfahren Sie in dieser Lektion aus dem Kurs von Prof. Dr. Christian Roesler:
Prof. Dr. Christian Roesler bringt den zentralen EFT-Prozess auf den Punkt:
Es geht darum, von den sekundären zu den primären Emotionen zu gelangen – sich also durch die schützenden Schichten hindurchzuarbeiten, bis das darunterliegende Erleben wieder zugänglich wird und den Partner:innen eine neue Form von Verbindung ermöglicht.
Diese verletzliche Ebene zu zeigen, fühlt sich für beide Seiten zunächst hochriskant an. Deshalb braucht es einen sorgfältig begleiteten Prozess, in dem Sicherheit entstehen kann und das Paar lernt, den Teufelskreis als gemeinsamen Gegner zu erkennen – statt weiterhin die jeweils andere Person für das Problem zu halten.
Wie Sie einen solchen EFT-Prozess Schritt für Schritt gestalten, ist Gegenstand des Kurses:
Emotionsfokussierte Paartherapie